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DBB-Gewerkschaftstag NRW: Achim Hirtz in den DBB-Vorstand gewählt

Seit dem heutigen Morgen findet in Neuss der DBB-Gewerkschaftstag statt. Die 360 stimmberechtigten Delegierten und 50 Gastdelegierten legen als h√∂chstes Gremium des DBB nicht nur die Richtlinien der k√ľnftigen Gewerkschaftsarbeit fest, sie haben auch den Vorstand neu bestimmt. Der bisherige Vorsitzende Roland Staude wurde erwartungsgem√§√ü in seinem Amt best√§tigt.

Mit dem altersbedingten Ausscheiden von Wolfgang R√∂mer, war ein neuer stellvertretender Vorsitzender zu w√§hlen. Hierf√ľr kandidierte seitens des BSBD erstmals Achim Hirtz. Dieser konnte sich jedoch ganz knapp nicht durchsetzen, sorgte allerdings f√ľr einen Achtungserfolg. Bei der Wahl der Beisitzer entfielen dann auf Achim Hirtz die meisten Stimmen, so dass er souver√§n in den DBB-Vorstand des Landesverbandes einzog.

Achim Hirtz √ľberzeugte mit seiner Vorstellung. Vielen Delegierten war der BSBD-Vertreter bislang nicht bekannt, so dass es darauf ankam, die Delegierten mit seiner Vorstellungsrede zu beeindrucken. Dies ist ihm offenkundig gelungen, da er nur ganz knapp bei der Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden scheiterte.

Anschlie√üend kandidierte Achim Hirtz als weiteres Vorstandsmitglied f√ľr den DBB-Landesvorstand. Hier erhielt er gro√üen Zuspruch der Delegierten und zog √ľberzeugend in dieses Gremium ein. Als designierter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Justiz wurde Achim Hirtz durch die Delegierten aller Fachgewerkschaften der Justiz nachdr√ľcklich unterst√ľtzt. Als Vertreter der Laufbahngruppe des ehedem mittleren Dienstes ruhen viele Hoffnungen auf dem neuen DBB-Vorstandsmitglied, da es bislang nicht durchgreifend gelungen ist, die beruflichen Entwicklungs- und Besoldungsstrukturen hinreichend zukunftsfest zu machen. Hier warten auf das neue Vorstandsmitglied viele Herausforderungen, aber auch viele Hoffnungen der Betroffenen werden k√ľnftig auf seine Person gerichtet sein.

Altersbedingt ist Wolfgang R√∂mer als stellvertretender Vorsitzender aus dem DBB-Landesvorstand ausgeschieden. F√ľr sein Engagement wurde er durch den Gewerkschaftstag zum Ehrenmitglied ernannt. Wolfgang R√∂mer war Gewerkschaftsfunktion√§r im besten Sinne. Seine Freistellung vom Arbeitsprozess und zuletzt der Ruhestand erm√∂glichten es ihm, seine ganze Arbeitskraft in den Dienst der gewerkschaftlichen Interessenvertretung zu stellen. R√ľckblickend kann man feststellen, dass einiges erreicht wurde, f√ľr die Zukunft aber noch viele Aufgaben bleiben, ehe von einer angemessenen Teilhabe des √∂ffentlichen Dienstes am wirtschaftlichen Erfolg unserer Gesellschaft gesprochen werden kann. Wolfgang R√∂mer ist noch in zahlreiche gewerkschaftliche Aufgaben eingebunden, so dass er der Gewerkschaftsarbeit noch weiter zur Verf√ľgung stehen wird.

Friedhelm Sanker

Foto: BSBD NRW