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Die ‚Äěaktive Mittagspause‚Äú vor der JVA Heinsberg traf auf gro√üen Zuspruch der Kolleginnen und Kollegen. Nach der Verweigerungshaltung der Arbeitgeber haben Wut und Emp√∂rung eine neue Dimension erreicht.

BSBD NRW-Protest vor Heinsberger Vollzugseinrichtung

Die zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die sich zur ‚Äěaktiven Mittagspause vor dem Heinsberger Jugendgef√§ngnis eingefunden hatten, h√§tten ihre Wut und Emp√∂rung lieber lautstark vor dem NRW-Landtag in D√ľsseldorf zum Ausdruck gebracht. Leider sah sich der BSBD NRW angesicht der rasanten Entwicklung bei den Infektionszahlen gen√∂tigt, seine Teilnahme an der Gro√üdemo abzusagen, weil der Bereich des Vollzuges in besonderer Weise schutzbed√ľrftig ist.

Die äußeren Rahmenbedingungen zwangen zu dieser neuen Veranstaltungsform, die von den Heinsberger Kolleginnen und Kollegen ausgiebig genutzt wurde, die bisherige Verweigerungshaltung der Länderarbeitgeber als respektlos, herabsetzend und verletzend anzuprangern.

Detlef Pl√∂macher, stv. Landesvorsitzender des BSBD NRW, fasste zusammen, was die Vollzugsbediensteten vor der dritten Verhandlungsrunde von der Tarifgemeinschaft deutscher L√§nder (TdL) erwarten: ‚ÄěWir fordern die Arbeitgeberseite auf, die Strategie des Hinhaltens und der Blockade sofort zu beenden und am Wochenende konstruktive Verhandlungen aufzunehmen.‚Äú In welche Richtung das erwartete Angebot der TdL gehen m√ľsse, daran lie√ü der Gewerschafter ebenfalls keine Zweifel aufkommen.

‚ÄěWir haben uns angesichts der pandemischen Lage zur√ľckgehalten und moderate Forderungen gestellt. Diese m√ľssen allerdings erf√ľllt werden. Daf√ľr sorgt allein schon die auf fast f√ľnf Prozent gestiegene Inflationsrate‚Äú, stelltePl√∂macher heraus. Eines wurde bei den Ausf√ľhrungen des Gewerkschafters sehr deutlich, die Vollzugsbediensteten sind keinesfalls bereit, Kaufkraftverluste zu ihren Lasten zu akzeptieren.

Immer wieder, so Detlef Pl√∂macher, spreche die neue Koalition von Projekten und Vorhaben, die mit hohen finanziellen Aufwendungen verbunden sind. ‚ÄěDa der √∂ffentliche Dienst die Umsetzung dieser Planungen bewirken soll, ist es kontraproduktiv die geplanten Reformschritte mit einem desillusionierten √∂ffentlichen Dienst zu beginnen. Jetzt muss der √∂ffentliche Dienst fit gemacht werden f√ľr die Zukunft. Wir erwarten deshalb am Wochenende ein Verhandlungsangebot von der TdL, das im wesentlichen unserer Forderung entspricht‚Äú, umri√ü der BSBD-Vertreter die Erwartung der Kolleginnen und Kollegen an die 3. Verhandlungsrunde.

Abschlie√üend kritisierte Pl√∂macher das Verhalten der Politiker, dem √∂ffentlichen Dienst immer neue Aufgaben zu √ľbertragen: ‚ÄěDen √∂ffentlichen Dienst und hier speziell dem Vollzug permanent zus√§tzliche Belastungen zuzumuten, darin seid Ihr gro√ü. Den Kolleginnen und Kollegen jedoch eine leistungsgerechte Bezahlung zu sichern, das fristet bei Euch ein Stiefm√ľtterchendasein. Belastungen und Bezahlung sind f√ľr uns zwei Seiten einer Medaille. Wir fordern f√ľr die dritte Verhandlungsrunde die Erf√ľllung unserer Forderungen!‚Äú

 Bilder BSBD-NRW